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13. Juni 2017


 Int. OCEAN FILM TOUR Instagram-Fotocontest:

#dontwasteyoursummer




Dreckige Strände, vermüllte Parks, unnötige Plastikverpackungen: Was ist Euch in Eurem Urlaub richtig negativ aufgefallen? Und wie habt Ihr darauf reagiert bzw. was habt Ihr dagegen unternommen? Habt Ihr euch an einer Müllsammelaktionen (am Strand) beteiligt? Kauft Ihr bewusster (vielleicht sogar verpackungsfrei) ein? Verzichtet Ihr seither auf den Wegwerfbecher beim Kaffee zum Mitnehmen? 

Wir sind gespannt auf Eure Bilder, auf die unschönen Wahrheiten und Eure positiven Reaktionen. Also teilt Eure Schnappschüsse mit uns auf Instagram! Dann teilen wir Eure Bilder mit unserer Community! 

Wie? Ganz einfach: Vertaggt eure Fotos mit #dontwasteyoursummer und @oceanfilmtour

Unter allen Teilnehmern verlosen wir am Ende des Sommers 5 plastikfreie Starterkits von Monomeer inklusive Aufbewahrungsbox, Trinkflasche, Gemüsenetz, Frischhaltetuch, Deo, Stoffbeutel, Shampoo, Zahnbürste, Zahnputztabletten, Zahnseide, Strohhalmen aus Papier und dem Buch „Besser leben ohne Plastik“.


10. April 2017


6. April 2017

TED Talk | Shaun Frankson: How to save Earth with 5 minutes a day of responsible consumerism 

Zu wertvoll zum Wegwerfen: Mit der Gründung der "Plastic Bank" haben Shaun Frankson und David Katz Plastikmüll einen Wert gegeben. In seinem kürzlich erschienenen TED Talk spricht Shaun Frankson über unsere enorme Macht als Konsumenten und ruft auf zu einem verantwortungsvolleren Konsumverhalten. 


 


5. April 2017

A PLASTIC OCEAN auf der Premiere in Hamburg

 

 


14. März 2017

The Clean Coffee Project



Das Problem: 

Kaufen. Konsumieren. Wegwerden. Allein in Deutschland wurden ca. 2 Milliarden Einweg-Kaffeekapseln gekauft, das entspricht etwa 4000 Tonnen Plastik- und Aluminium Müll. Weltweit landen 13.500 pro Minute und 20 Milliarden pro Jahr auf der Müllhalde.

Die Lösung: 

Ein Pfandsystem! Denn: 

• Die Einweg-Kaffeekapseln bestehen aus giftigen Materialien wie Plastik und Aluminium.
• Die Produktion ist eine massive Verschwendung von wertvollen Rohstoffen und Energie.
• Der Mix aus Materialien macht die Wiederverwertung schwierig, teuer und sie ist eine massive Energieverschwendung.
• Die herstellenden Unternehmen bieten kein wirklich funktionierendes Recyclingprogramm an.
• Die meisten der Einweg-Kaffeekapseln landen im Hausmüll, dann auf den Müllhalden und am Ende verschmutzen sie die Umwelt und die Meere.

Wenn ihr das Projekt unterstützen wollt,

unterschreibt die Petition

auf www.cleancoffeeproject.org

Das Clean Coffee Project ist eine Kampagne des Clean Ocean Project. www.cleanoceanproject.org

 


7. März 2017

Sauber machen - aber richtig!

Wie die junge Architektin Marcella Hansch den Ozean aufräumen möchte 





Marcella Hansch (30) hat ihre Masterarbeit im Fach Architektur an der RWTH Aachen über ein eher ungewöhnliches Thema geschrieben. Anstatt eines Gebäudes entwarf sie eine schwimmende Plattform (siehe Visualisierung oben), deren spezielle Bauweise es ermöglichen würde, Plastikpartikel aus dem Wasser zu filtern. Doch bis zur Umsetzung einer so revolutionären Idee ist es noch ein weiter Weg. Wir haben mit der jungen Architektin über das Projekt „Pacific Garbage Screening“ gesprochen:


Die Plastikverschmutzung ist in den letzten Jahren immer mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Wie bist du auf das Thema aufmerksam geworden?
 

Das war vor ungefähr vier Jahren. Damals habe ich gerade das Thema für meine Abschlussarbeit gesucht und bin mit einer Freundin in den Urlaub auf die Kapverden geflogen. Im Flieger habe ich in einer Zeitschrift einen Artikel über die Plastikverschmutzung der Weltmeere gelesen - und schnell wieder vergessen. Bis wir dann beim Tauchen waren und diese ganzen Plastiktüten im Meer rumschwammen. So hat mich das Thema dann innerhalb von wenigen Tagen ganz persönlich eingeholt und nicht mehr losgelassen.


Wusstest du damals schon, dass bereits an diesem Thema gearbeitet wird?
 

Damals noch nicht. Von Boyan Slat und seinem Ocean Cleanup habe ich erst gehört, als ich mit meiner Arbeit schon fertig war. Wir haben wohl parallel daran gearbeitet.


Euer Ziel ist das gleiche: ein sauberer Ozean. Doch inwiefern unterscheiden sich eure Ansätze?
 

Er konzentriert sich auf die großen Plastikteile, wir versuchen dagegen, auch die kleineren Plastikteile mit herauszuholen. Mein Ansatz funktioniert ohne Netze, sondern mit Hilfe des passiven Sedimentierungsprinzips. Durch die Architektur der Plattform soll das Wasser soweit beruhigt werden, dass das Plastik - auch sehr kleine Plastikteile – von selbst aufsteigen und dann abgeschöpft werden können.


Ohne Netze? Das könnte funktionieren?
 

Ja. Nur mit Architektur hat das dann allerdings weniger zu tun. Ich habe ja anfangs viel zu dem Thema recherchiert und dann irgendwann gemerkt: Um in die Tiefe zu gehen, fehlt mir einfach das Know-how. Doch dann wurde ich vor zweieinhalb Jahren von Experten aus dem Bereich Wasserbau eingeladen, mein Projekt auf der IFAT (Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, Anm. d. Red) in München vorzustellen. Die Experten dort haben das Potenzial meiner Idee erkannt und mich ermutigt, Leute an der Uni zu finden, um das Projekt voranzutreiben.


Das hat offensichtlich geklappt. Denn inzwischen arbeitet ja eine ganze Reihe von Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Fachbereichen an der Weiterentwicklung deiner Idee. Was wäre euer nächstes konkretes Ziel?
 

Wir müssten erst mal an der Uni eine Machbarkeitsstudie für das Projekt durchführen und eine Finanzierung auf die Beine zu stellen. Denn um Forschungsgelder beantragen zu können, brauchen wir belastbare Zahlen. Allerdings können wir diese belastbaren Zahlen überhaupt nicht liefern, wenn wir unsere Theorie nicht endlich einmal testen können.


Wo steht ihr im Moment?
 

Durch die Zusammenarbeit mit dem Institut für Wasserbau sind zwei Masterarbeiten entstanden, die sich mit dem Thema Strömung in dem von mir skizzierten Kanalsystem befassen. Die Studenten dort haben die richtigen Formeln und Rechenmodelle an der Hand, um die Ergebnisse zu liefern, die mir am Anfang gefehlt haben. Allerdings nur in der Theorie. Bislang dürfen sie keine Tests durchführen, weil die Betriebskosten für die Anlagen so hoch sind. Langsam sind wir also an einem Punkt, wo es ohne Finanzierung nicht mehr weiter geht.


Wofür würdet ihr das Geld verwenden?
 

Wir würden damit eine oder zwei Doktorandenstellen oder wissenschaftliche Mitarbeiter finanzieren, um die Grundlagenforschung für die Machbarkeitsstudie betreiben zu können. Dann wäre es endlich möglich, dass sich jemand Vollzeit mit dem Thema beschäftigen kann.


Wie schaffst du es, deinen normalen Job als Architektin mit deiner Arbeit an dem Projekt unter einen Hut zu bringen?
 

Ich habe im Oktober letzten Jahres meine Arbeit im Architekturbüro auf 80% reduziert, weil ich gemerkt habe, dass es sonst nicht vorangeht. Auch die anderen haben nebenbei noch einen Job oder sind mit dem Studium beschäftigt. Deshalb kommen wir nur langsam voran. Mit dem Verein, den wir Anfang des Jahres gegründet haben, gibt es jetzt eine Organisation, die hinter der Idee steht. Wir haben jetzt auch schon erste Kontakte zu Stiftungen, die Interesse haben und uns vielleicht auch unterstützen würden.


Wann könntet ihr einen ersten Prototyp der Plattform anfertigen und wo würdet ihr ihn platzieren?
 

Wenn wir die Machbarkeitsstudie erst mal durchgeführt haben, dann hoffentlich schon in den nächsten Jahren. Dann würden wir auch eine Standortanalyse machen, um zu sehen, wo man die Plattform am besten einsetzen kann. Ist es sinnvoll, im großen Ozean anzufangen oder vielleicht eher an einer Flussmündung, damit das Plastik gar nicht erst in die Meere reinkommt? Das wäre effektiver und vielversprechend.


Die ursprüngliche Idee basiert auf einer autarken Plattform, die im Meer verankert ist, ihre Energie aus Brennstoffzellen bezieht und das eingesammelte Plastik mittels Plasmavergasung recycelt. Neue Technologien, die sich selbst an Land noch nicht durchgesetzt haben...
 

Ja, ursprünglich war es mein Plan, dass die Plattform autark arbeiten kann. Aber in dieser Hinsicht bin ich inzwischen ein paar Schritte weiter, weil es sehr riskant ist. Die Plasmavergasung ist z. B. noch nicht erforscht genug. Oberste Priorität ist aber mittlerweile, das Plastik erst mal aus dem Wasser rauszuholen. Wenn wir nichts rausholen, können wir auch nichts verwerten. Auch wenn die Idee mit der Plasmavergasung und den Brennstoffzellen einzigartig ist - vielleicht müssen wir da noch mal Alternativen untersuchen.


Denkst du, dass die fertige Plattform noch viele Elemente deiner ursprünglichen Idee enthalten wird?
 

Am Ende wird es wohl weniger architektonisch anspruchsvoll. Die Hauptsache ist, dass wir eine Technologie entwickeln, die umsetzbar ist und mit der wir einen Beitrag leisten können, die Weltmeere vom Plastikmüll zu befreien. Wir arbeiten jedenfalls mit sehr viel Engagement und Herzblut an dem Projekt!

www.pacific-garbage-screening.de




3. März 2017

Was können wir tun? 

VIER SCHRITTE IN RICHTUNG SAUBERER OZEAN

Rund 8 Millionen Tonnen neuer Plastikmüll landet jedes Jahr in unseren Ozeanen. Wie bekommen wir das Plastik wieder aus dem Wasser heraus? Und was können wir tun, damit es sich dort gar nicht erst ansammelt?


Schritt 1: Vermeiden

Wer schon einmal versucht hat, Produkte zu meiden, die (Mikro-)Plastik enthalten oder in Plastik verpackt sind, hat spätestens im Supermarkt gemerkt, dass das gar nicht so einfach ist. Vereinzelt gibt zwar bereits „Supermärkte zum Selbstabfüllen“, in denen man komplett plastikfrei einkaufen kann, aber durchgesetzt hat sich dieses Konzept noch nicht. 

Allerdings gibt es bereits Hersteller, die alternative Verpackungsmaterialien entwickeln. Der Hersteller „Papacks“ zum Beispiel setzt auf das Material Faserstoff , das zu 100 % aus Altpapier, Nutzhanf oder ähnlichen Naturfasern hergestellt wird und vollständig wiederverwertet, kompostiert oder recycelt werden kann. www.papacks.de

Schritt 2: Recyceln 

Es ist absurd, dass wir ein Material mit einer Lebensdauer von 400(!) Jahren größtenteils für Einwegzwecke verwenden. Sortenrein getrennt und richtig entsorgt, kann Plastik durchaus wiederverwertet werden. Das ist nicht mehr der Fall, wenn es über längere Zeit im Ozean treibt und durch das Salzwasser angegriffen wird. 

Dass Plastikflaschen oft in Form von billiger Polysterbekleidung ein zweites Mal das Licht der Welt erblicken, kann nicht die Lösung sein. Doch einige Hersteller arbeiten bereits daran, aus gebrauchten Plastikflaschen hochwertige daunen-ähnliche Füllmaterialien herzustellen (Primaloft) oder Meeresplastik als langlebige Textilfaser für Bekleidung oder Schuhe wiederzuverwerten (Adidas). 

Schritt 3: Aufräumen 

Es gibt bereits eine Reihe von Überlegungen, wie man das Problem in den Griff bekommen könnte. So ist z.B. das Team rund um den jungen niederländische Erfinder Boyan Slat gerade dabei, ein V-förmiges schwimmendes „Sieb“ zu konzipieren, das Plastikpartikel aus dem Wasser fischen kann. Der Prototyp wurde 2016 zum ersten Mal aufs Wasser gesetzt: www.theoceancleanup.com

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die junge deutsche Architektin Marcella Hansch. Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat sie eine schwimmenden Plattform entworfen, die durch ihre speziellen Architektur das Wasser soweit beruhigen soll, dass die Plastikpartikel sich an der Wasseroberfläche sammeln und abgeschöpft werden können. Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie zur Zeit an der Finanzierung und Realisierung ihrer Idee: www.pacific-garbage-screening.de

Verschmutzte Strände kann man zum Glück mit weit weniger technischem Aufwand säubern. Bei den von der Surfrider Foundation und Ocean Initiatives organisieren Müllsammelaktionen kann jeder mithelfen – und hoffen, dass sie irgendwann überflüssig werden: www.initiativesoceanes.org und www.surfrider.eu

Schritt 4: Wertschätzen 

Der Kanadier David Katz sieht den Kern unseres Plastikproblems darin, als was wir das Plastik wahrnehmen. Die von ihm ins Leben gerufene „Plastic Bank“ nimmt den „Müll“ entgegen und gibt ihm einen Wert. Pro Kilo Plastik bekommen die Sammler dort z.B. einen kostenlosen Internetzugang oder können ihr Smartphone laden. Weil sich die Plastik Bank auch um Recycling und Weiterverarbeitung kümmert, ist das Konzept gerade für arme Länder ohne eine funktionierende Abfallwirtschaft interessant. In Haiti ist das Projekt bereits gestartet: www.plasticbank.org






1. März 2017 

Video: aus dem neuen Filmprogramm 

A PLASTIC OCEAN 

Plastik zerstört das ökologische Gleichgewicht unserer Ozeane - das ist kein Geheimnis mehr. Craig Leeson ist der Spur des Plastiks gefolgt und zeigt den Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und der Ozeanverschmutzung. Der Film A PLASTIC OCEAN stellt die Frage: Was müssen wir tun, um die Ozeane zu retten? 







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